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Die Teutonia Nordeck mit Kreischorleiter Torsten Schön bei der Premiere des Selection-Konzertes in der St. Thomas-Morus-Kirche Gießen

Kreisberatungssingen des Sängerkreises Gießen am Wochenende in Annerod

FERNWALD/LANDKREIS GIESSEN (rg/rge/ger), 21.03.2017 - Zum alljährlichen Kreisberatungssingen des Sängerkreises Gießen am kommenden Wochenende werden am Freitag und Samstag (24./25. März 2017) bis zu 800 Sängerinnen und Sänger in 27 Gemischten, Frauen-, Männer- sowie Kinder- und Jugendchören im Bürgerhaus Annerod erwartet. Das Chortreffen in Fernwald gilt als Vorbereitung auf die Konzert- und Wettbewerbssaison und zur allgemeinen Standortbestimmung in der Chorarbeit. Berater in Sachen Intonation und Auftritt ist in diesem Jahr der international und national bekannte und erfolgreiche Musikdirektor FDB, Michael Rinscheid aus Attendorn. Ihm zur Seite attestieren die beiden Kreischorleiter Torsten Schön und Daniel Kaiser.

Am Freitag, den 24. März wird der Chorreigen um 18 Uhr vom gemischten Chor „ChorColores“ mit Chorleiter Martin Gärtner vom ausrichtenden Gesangverein Heiterkeit Annerod eröffnet werden. Weitere Chöre an diesem Freitagabend sind die Sängerlust Oppenrod mit dem Männerquartett „Handvoll“, dem Männerchor, dem gemischten Chor „O-Ton“ und dem Kinderchor (Leitung Matthias Schulze), der Sängervereinigung Germania Alten-Busck mit dem Kinderchor „Germinis“ und dem gemischten Chor (Gabriela Tasnadi), der Eintracht Kleinlinden mit dem Frauenchor „Intermezzo“ (Matthias Hampel), der „Chorona Buseck“ (Dr. Thomas Kreiling), dem MGV Einheit Allendorf/Lahn (Gabriela Tasnadi), der Sängervereinigung Wieseck mit dem gemischten Chor und „Cantare“ (Armin Plewa Moormann), der Teutonia Nordeck (Torsten Schön) sowie der Harmonie Daubringen mit dem Gemischten und Kleinen Chor (Peter Schmitt).

Am zweiten Tag, dem Samstag, den 25. März um 14 Uhr geht das Beratungssingen mit dem Männerchor (Jens Kempkens), dem Kinderchor und dem Jugendchor (Sarah Breitstadt) der Polhymnia-Liederkranz Beuern in seine nächste Runde, gefolgt von der Sängervereinigung Staufenberg, die mit dem Gemischten, Jungen Chor und „Cantiamo“ (Axel Pfeiffer) auftreten werden. Weitere Chöre sind von der Eintracht Watzenborn-Steinberg mit dem Männerchor und den „Chorifeen“ (Torsten Schön), von der Heiterkeit-Sängerkranz Großen Buseck die „Felicita“ (Joachen Stankewitz), von der Eintracht Kleinlinden der gemischte Chor (Matthias Hampel) sowie von dem MGV Burkhardsfelden (Klaus Größer) deren Männer zu hören.



Der Eintritt ist frei. Für die Versorgung der Gäste mit Speis und Trank sorgen die Mitglieder des diesjährigen Gastgebervereins von der Heiterkeit Annerod. Die Bürger sind herzlich eingeladen.


Sängerkreis Gießen feiert
70. Gründungsgeburtstag
„Positive Chorinsel in Hessen“


FERNWALD/LANDKREIS GIESSEN (rge/ger), 22.02.2017 - „Tears in heaven – Tränen im Himmel“ sangen die Sängerinnen und Sänger der Heiterkeit Annerod unter Leitung von Martin Gärtner zur Begrüßung der Delegierten aus den RUND 40 Mitgliedsvereinen des Sängerkreises Gießen. Die hatten sich am Sonntagmorgen im Anneröder Bürgerhaus zur Jahreshauptversammlung getroffen. In diesem Jahr feiert der Sängerkreis seinen 70. Gründungsgeburtstag und ist dabei gemeinsam mit dem Sängerbund Hüttenberg-Schiffenberg Gastgeber der Bundesbeiratssitzung des Hessischen Sängerbundes (HSB) in der Volkshalle Watzenborn-Steinberg am 21. und 22. April. Zudem wird es einen Kinderliedertag mit Kinder- und Jugendchören und dem Stargast, dem Kinderliedermacher Martin Pfeiffer, auf dem Schiffenberg am Sonntag, den 18. Juni geben, kündigteTeam-Vorstand Daniel Rac an.


Der blickte nach der Begrüßung in seinem Jahresbericht auf das vergangene Jahr im Sängerkreis zurück. Die Arbeit im neu gebildeten Team-Vorstand habe sich gut eingespielt. Es fand unter anderem das Kreisberatungssingen mit Berater Gerd Zellmann in Watzenborn-Steinberg statt. Das Kinder- und Jugendchortreffen wurde im Juli im Kulturzentrum Großen-Buseck veranstaltet. Als neuer Chor aus Gießen konnte der gemischter Chor „Avati Dilettanti“ unter Leitung von Claudia Jirka in den Sängerkreis-Reihen willkommen geheißen werden. Mit Bedauern zur Kenntnis genommen wurde der Austritt der Sängervereinigung Wißmar. Hervorgehoben wurden in diesem Zusammenhang noch einmal die Vorteile der Mitgliedschaft über den Sängerkreis im HSB mit der teilweisen Übernahme der GEMA-Kosten, dem inkludierten Versicherungsangebot, den Zuschüssen zur Notenbeschaffung sowie dem Fortbildungen für Chorleiter und Sänger. Eine Informationsbroschüre wurde eigens dafür erstellt, informierte Rac.


Das alles bestätigte Chorleiter Axel Pfeiffer in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Bundesmusikausschusses im Hessischen Sängerbund. Trotz massiver Werbung gebe es einen Rückgang in der Chorleiterausbildung, informierte er weiter und warb vor den Delegierten für das Angebot einer gute musikalische Chorausbildung zum günstigen Preis. „Nur sechs Wochen dauert beispielsweise eine Vize-Chorleiterausbildung.“ sagte er. Für 2018 stehen wieder das große „Hessische Chorfest“ während der Landesgartenschau in Bad Schwalbach sowie der „Tag der Frauenstimme“ in Groß-Gerau auf dem Terminplan des HSB. Erklärtes Ziel des HSB sei der weitere Ausbau als musikalischer Verband, damit die Chöre noch mehr profitieren können. Ingesamt sei eine positive Sängerentwicklung in Hessen zu beobachten. Als „positive chorische Insel in Hessen“ hob er als Beispiel den Sängerkreis Gießen hervor.


Der scheidende Kreischorleiter Markus Weil informierte auch im Namen von dem verhinderten Kreischorleiter Torsten Schön über das erste erfolgreiche Konzert in der neuen Sängerkreis-Konzertreihe „Selection“ in der Thomas Morus Kirche in Gießen. Die Beteiligung mit 35 Chören beim Beratungssingen wurde von den Kreischorleitern als das Treffen mit den wenigsten Chören der letzten Jahren bilanziert. Um diesen Trend entgegen zu wirken, will man neue Wege bei dieser Form der Beratungssingen planen. Ziel: Qualitativ wertvolle Beratung soll als Service erhalten bleiben. Als wichtig wurde hervorgehoben, den Kinder-und Jugendchören weiterhin eine Plattform, wie den Kinderchortreffen, für Auftritte zugeben. Wervoll sei auch der Sängerkreis-Workshop mit dem Chorleiter Ernie Rein für die vielen teilnehmenden Chorsänger gewesen. Nicht gelungen sei es im vergangenen Jahr ein erstes Cross over-Konzert zu organisieren. Die Rückmeldungen von den angefragten Chören seien mangelhaft gewesen. „Sehr schade“ fand Weil zum Abschied, der nach vier Jahren nicht mehr für das Amt zur Verfügung stand. Erneut warb er für die vorgestellten Konzertreihen.


Rechner Bernd Volkmann wurde vom Prüfer Dr. Eckard Bröckmann eine einwandfreie Arbeit bescheinigt, der die einstimmige Vorstandsentlastung folgte.


Bei den Vorstandswahlen, die durch den Ehrenvorsitzenden Claus Schmidt als Wahlleiter durchgeführt wurden, kam es zu allesamt einstimmigen Ergebnissen. Bestätigt wurden als Rechner Bernd Volkmann auch im 28. Jahr im Sängerkreis-Vorstand bestätigt. Als sein Stellvertreter wurde neu Dr. Eckard Bröckmann gewählt. Schriftführerin bleibt Petra Diekel, ihr Stellvertreter Reinhold Götz. Roger Schmidt wurde als Pressereferent wieder gewählt, wie auch Daniel Rac als Jugendreferent. Beisitzer bleiben Simone Benz, Bettina Jakobi, Otto-Willi Kaiser, Willma Krause, Ulrike Romann, Ernst Schöffmann und Jürgen Thiele. Neue Kassenprüfer sind Carsten Hoffmann und Monika Volk sowie als Ersatz Silvia Nachtigall und Edmund Weisbecker.

Jürgen Thiele.

Dem Kreischorleiter Torsten Schön steht ab sofort Chorleiter Daniel Kaiser zur Seite. Der 31-jährige Lehrer ist seit 10 Jahren als Chorleiter tätig ist zur zeit beim Arbeitergesangverein Liederblüte Heuchelheim Dirigent. Dank ging noch einmal dem scheidenden Markus Weil mit einem Geschenk und guten Wünschen.


Nächster Termin für die Mitgliedschöre ist das Kreisberatungssingen am 24. und 25. März in Fernwald-Annerod. Bis zum 1. März sind noch Anmeldungen möglich.



2018 ist die nächste Jahreshauptversammlung in Beuern in der Planung, wie das Kreisberatungssingen in Kleinlinden. Die Jahreshauptversammlung und das Kreisberatungssingen im Jahr 2019 werden in Oppenrod stattfinden. Genaue Termine werden rechtzeitig mitgeteilt.


Claus Schmidt beim Sängerkreis Gießen zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Team-Vorstand führt Satzungsänderung bei Jahreshauptversammlung in Daubringen beschlossen – Ehrung

STAUFENBERG/DAUBRINGEN – Landkreis Gießen (rge/ger), 21.2.2016 – „Und alles wird wieder gut“ sang der große gemischte Chor der Harmonie Daubringen unter Leitung von Peter Schmitt am Sonntagmorgen zu Beginn der Jahreshauptversammlung des Sängerkreises Gießen. Als Gastgeber begrüßten die Sängerinnen und Sänger von großem und kleinen Harmonie-Chor die Delegierten aus den mehr als 70 Chorgruppen aus der Stadt und Landkreis Gießen sowie Lahn-Dill musikalisch im Kulturtreff Buchenberg. Bereits rechtzeitig hatte der Sängerkreis-Vorsitzende Claus Schmidt seinen Rückzug vom Spitzenamt angekündigt. Dadurch stand die Suche nach einem Nachfolger im Blickpunkt des Treffens. Der konnte nicht präsentiert werden, dafür wurde eine neue Lösung in der Sängerkreis-Führung mit einem Team-Vorstand gefunden. Der scheidende Vorsitzende wurde mit stehenden Ovationen gewürdigt. Aufgrund seiner langjährigen Verdienste wurde Claus Schmidt von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Dem Vorstand bleibt er beratend erhalten.


Nach der Begrüßung durch Schmidt übermittelte Staufenbergs Bürgermeister Peter Gefeller zunächst Grußworte an die Sängerinnen und Sänger und würdigte ihre musikalischen Aktivitäten. Im folgenden Rückblick konnte Schmidt dann von einem „ruhigen“ Geschäftsjahr berichten. Ein neuer Verein konnte mit dem Gesangverein Eintracht Allendorf/Lumda begrüßt werden. In der Stadthalle Staufenberg waren diesmal „nur“ 28 Chorgruppen beim Kreisberatungssingen mit Berater Jürgen Fassbender dabei gewesen. Er regte an sich über neue Formen dieser Art von Chortreffen Gedanken zu machen, forderte die Delegierten auf an der Zukunftsgestaltung aktiv mitzuwirken und dafür in den Chören zu werben. Bedauert wurde von ihm, dass aufgrund widrigen Wetterbedingungen das Kinderchorsingen Gießen im Sommer nicht stattfinden konnte. Ein Sängerkreis-Workshop für die Chorverantwortlichen der Vereine mit Beteiligung des Sängerbundes Hüttenberg-Schiffenberg wurde in Watzenborn-Steinberg zum Thema „Zukunftssicher für Chöre und Vereine“ veranstaltet. Kinderchöre der Mitgliedsvereine veranstalten ein Adventskonzert in der St. Bonifatius-Kirche. Bei der Tagung des Hessischen Sängerbundes (HSB) wurde er mit Ehrennadel und Urkunde vom Präsidenten geehrt. Schmidt war unter anderem maßgeblich an der Organisation des Hessischen Chorfestivals des HSB bei der Landesgartenschau in Gießen beteiligt gewesen. Eine „glückliche Hand“ wünschte er seinen Nachfolgern und dankte dem Vorstand für die kollegiale Zusammenarbeit.


Kreischorleiter Torsten Schön stellte ein neues Konzept für die Mitgliedschöre unter dem Titel „Wir verbinden Chöre“ vor. Es beinhaltet neue Veranstaltungsreihen. Neben dem Kreisberatungssingen als langjährige Institution wird es unter anderem Cross-Over-Konzerte mit beispielsweise Chor und Comedy, ein bereits im Januar veranstaltetes Selection-Konzert mit besonderen Chören und internationaler Literatur und Select Youth-Konzerte für Kinder- und Jugendchöre geben. Jugendbeauftragter Daniel Rac informierte über die Teilnahme am Stimmfarbenfestivals des HSB in der Orangerie Darmstadt, das eine ausgezeichnete Motivation für die Kinder- und Jugendchöre aus Gießen gewesen sei.


Rechner Bernd Volkmann konnte von einer ausgeglichenen Kassenlage berichten. Die Kassenprüfer Peter Hut und Margot Jany-Milicevic bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, auf deren Vorschlag die einmütige Entlastung folgte.


Nach Vorstellung und Diskussion der neuen Satzung, die einen Teamvorstand vorsieht, wurde dieser Änderung einstimmig zugestimmt. Als Wahlleiter fungierte Ehrenvorsitzender Werner Weiß. Der neu gebildete Teamvorstand besteht nach einmütiger Wahl aus Bernd Volkmann (Rechner), Birgit Kraft (stellvertretende Rechnerin), Petra Dieckel (Schriftführerin), Reinhold Götz (stellvertretender Schriftführer), Daniel Rac (Jugendvertreter), Roger Schmidt (Öffentlichkeitsarbeit) und den Beisitzern Wilma Krause, Otto-Willi Kaiser, Ernst Schöffmann, Bettina Jacobi, Simonie Benz, Ulrike Roman, Claus Schmidt und Jürgen Thiele. Als Kreischorleiter wurden Torsten Schön und Markus Weil bestätigt. Neue Kassenprüfer sind neben Peter Hut und Carsten Hofmann, Vertreter sind Monika Volk und Dr. Eckhart Bröckmann.


Als nächste Veranstaltung steht das Kreisberatungssingen am 18./19. März mit Berater Gerd Zellmann in der Volkshalle Watzenborn-Steinberg auf dem Terminplan. 34 Chorgruppen haben bereits gemeldet und damit mehr als im letzten Jahr, wurde positiv notiert. Geplant ist auch ein Workshop mit dem bekannten Chorleiter Ernie Rhein für Nachwuchschöre im Herbst. Im nächsten Jahr feierte der Sängerkreis seinen 70. Gründungsgeburtstag. Dann wird voraussichtlich auch die Bundeshauptversammlung des HSB in Gießen stattfinden. Das Kreisberatungssingen 2017 ist schon fest für den 24./25. März und die Jahreshauptversammlung 2017 am 19.2. in Annerod terminiert.


Eine besondere Ehrung wurde im Rahmen der Sängerkreis-Versammlung bei einem Sänger der Harmonie Daubringen nachgeholt. Walter Erb singt seit 65 Jahren in der Harmonie. Dafür gab es vom Sängerkreis-Vorsitzenden Claus Schmidt gemeinsam mit der Harmonie-Vorsitzenden Heike Töllich im Namen des Hessischen Sängerbundes eine Ehrung mir Urkunde, Ehrenadel und Weinpräsent für Erb.


Chorische Premiere mit (S)election-Einladungskonzert gelungen

Sängerkreis-Chöre präsentierte in St. Thomas-Morus-Kirche drei Spitzenchöre

GIESSEN (rg/rge/ger), 04.02.2016 - Die Premiere des neuen (S)election-Einladungskonzertes vom Sängerkreis Gießen gelang vor sehr guter Kulisse mit drei ausgezeichnet aufgelegten Chören am Sonntagnachmittag in der St. Thomas-Morus-Kirche in Gießen. Kreischorleiter Torsten Schön hatte dazu neben sein von ihm selbst geleiteten gemischten Chor der Teutonia Nordeck, den Frauenchor AllCantabile der Chorgemeinschaft Gießen-Allendorf mit Dirigentin Adriana Pop und den gemischten Chor der Chorona Buseck mit Dr. Thomas Kreiling am Taktstock gewinnen können.


Von ihnen wurde ein musikalischer Bogen von der mit Maria Lichtmess Anfang Februar endenden katholischen Weihnachtzeit, hin zum neuen Jahr gebildet, der keine Wünsche bei den 360 Zuhörern offen ließ. „Veni, veni, Emanuel“ intonierte zu Beginn der Frauenchor AllCantabile passend im sakralen Kirchenschiff in seinem ausgewählten Programm von Klassikern wie unter anderem auch bei Händels „Halleluja“. Zudem setzte ihr begleitendes Instrumentalensemble „Orgel, Flöten & Co.“ sowie an der Orgel Elsbeth Weiß und Hartmut Reyl schöne klangliche Akzente. Das wunderbare „O Magnum Mysterium“ von Morten Lauridsen diente als Kontrast bei den Nordecker Sängerinnen und Sänger mit Dirigent Torsten Schön und bildete so auch bei Pärt Uisbergs „Kyrie“ als Bindeglied zwischen vorher gehörten romantischen Stücken zur zeitgenössischer Chormusik. „Kultur verbindet und erinnert uns daran, wo wir her kommen“ hatte bereits in seiner Begrüßung Pfarrer Matthias Schmid von der gastgebenden Kirchengemeinde festgestellt, dessen Worte sich Sängerkeis-Vorsitzender Claus Schmidt anschloss. Das unterstrichen musikalisch die Chöre eindrucksvoll durch ihre Programmauswahl. Den populären Charakter ihrer Interpretationen unterstrich die Chorona Buseck mit Dr. Thomas Kreiling. Ihr „Entreat me not to leave you“ von Dan Forrest hinterliess, wie auch ihre weiteren Stücke, nachdrücklichen Eindruck genau so wie ihre bekannte und bei ihren Fans beliebte Art der Präsentation von Chorgesang. Zum Finale bildeten die 70 Sängerinnen und Sänger von der Busecker Chorona und der Nordecker Teutonia im Altarraum von Thomas-Morus beim Stück „Northern Lights“ ein gemeinsames, eindrucksvolles Klangbild auf erstklassigen Niveau. Ovationen mit hoher Anerkennung gab es für alle drei Chöre vom Publikum bei diesem ersten (S)election-Konzert des Sängekreises Gießen. Fortsetzung geplant.


„Alter ist kein Maßstab für Engagement!“
Sängerkreis Gießen hatte Chorvertreter zu Info-Veranstaltung eingeladen

 

POHLHEIM/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), 30.10.2015

„Meine Singstunde ist mir hoch und heilig!“ Dieses Bekenntnis bei der Informationsveranstaltung des Sängerkreises Gießen zum Hobby „Chorgesang“ und den Veränderungen in der Chorlandschaft, legte der Chorfreund und Bürgermeister von Steinau an der Straße, der Rechtsanwalt und Mediator Malte Jörg Uffeln ab. Er war geladener Referent und informierte die zahlreichen Zuhörer aus den Chören zu rechtlichen Auswirkungen und Beachtenswertes und Veränderungen in der täglichen Arbeit im Verein, die von Sängerkreis-Vorsitzender Claus Schmidt in Gasthaus „Grüner Baum“ in Watzenborn-Steinberg begrüßt worden waren.

 

„Die Zeit von großen Vorsitzenden und Chorleitern ist langsam vorbei.“ beobachtet Uffeln eine zunehmende Tendenz keine Nachfolger zu finden. Kleiner werdende Vereine retteten sich oft in die „Fusionitis“. Leider blieb danach das erhoffte Ergebnis aus. Eins und Eins ergebe in den meisten Fällen nicht Zwei, sondern nach einiger Zeit eine Größe von rund 1,25 der neu gebildeten Choreinheit. Andere sehen Projektchöre als Lösung an. Dabei stelle sich allerdings die Versicherungs- und Mitgliedschaftsfrage zur Finanzierung, so Uffeln. Hier gebe es häufig eine Ambivalenz des Denkens in Deutschland. „Fordern, aber nicht geben.“  Lange sei er gegen einen Teamvorstand gewesen, aber es gehe wohl doch. Deutschland denke und handle in Ordnungsstrukturen. Entscheidend seien die handelnden Menschen und klare Zuständigkeiten. „Wenn keiner Vorsitzender macht, ist der Verein bald weg.“ stellt er weiter fest und empfahl den Verein wie ein mittelständisches Unternehmen zu führen. „Alter ist kein Maßstab für Engagement!“ Die kritische Sichtweise in einer Art Supervision auf die Präsentation bei Konzerten und Veranstaltungen sei hilfreich, wichtig auch die Kommunikation mit den Mitgliedern. Umfragen nach deren Wünschen helfen neue Wege in der Entwicklung des Chores zu finden. Lob gab es für Vereinszeitungen, die das Leben im Chor widerspiegeln und natürlich eine aktuelle Internetpräsens. Wer allerdings Facebook & Co. als Allheilmittel sehe, sei allerdings schief gewickelt. Es gelte sich von dem Vereinsbild der Vergangenheit zu lösen. „Brauchen wir den Deutschen Chorverband noch?“ fragte er kritisch an. Zumindest stellte er das Verbandsorgan den „Chorzeit“ in Frage, der sich nur an „hochstudierte“ Menschen richte und nicht an die Mitglieder der zahlenden Chöre. Und auch die Frage „Was ist das Leitbild des DCV?“ wusste er keine Antwort. „Denken, Planen, Machen, Nachkorrigieren“ war sein Rat an die Chöre für deren Zukunftsfähigkeit. Ein gemeinsames Leitbild helfe Ziele zu entwickeln, neue Sängerinnen und Sänger zu gewinnen sei dabei eine wesentliche Aufgabe zur Zukunftssicherung. Die Werbung für den Chorgesang funktioniere am Besten über die eigene Begeisterung, schön gestaltete Konzerte und die persönliche Ansprache von potentiellen Sängerinnen und Sängern.

 

Cooler Auftritt!“ der jüngsten Acapella-Formationen

Sängerkreis Chöre trafen sich zum Kreisberatungssingen 

STAUFENBERG/MITTELHESSEN (rge/ger/rg), 29.03.2015

Der international anerkannte Juror und Chorleiter Jürgen Fassbender freute sich am Wochenende beim Kreisberatungssingen des Sängerkreis Gießen in Staufenberg über die Sängerkreis-Gesangvereine, die inzwischen wieder für viele Generationen das Singen in verschiedenen Chorgruppen anbieten. Neben der Breite der musikalischen Möglichkeiten, sei dies ein wichtiger sozialer Aspekt, in einer Zeit von Veränderungen in der Chorlandschaft und der Gesellschaft. Dies helfe die Gemeinschaft der Sängerinnen und Sänger zu stärken, Schnittmengen von Jung zu Alt zu bilden und bei der Zukunftssicherung der Chöre Lösungen zu finden. 24 Chorgruppen in Kinder-, Jugend-, Frauen-, Männer und Gemischten Chören mit über 700 Sängerinnen und Sängern aus den Landkreisen Gießen und Lahn-Dill nutzten am Freitag und Samstag die Möglichkeit gelerntes Repertoire von Fassbender einmal im Hinblick auf bevorstehende Auftritte beurteilen zu lassen. Für die Chorvorträge von Volkslied über Klassik bis Pop gab es in der Stadthalle von Staufenberg neben Anerkennung auch wichtige Hinweise vom Experten, der selbst Leiter des renommierten und mehrfach ausgezeichneten Chores „Cantabile Limburg“ ist. Moderierte wurden die beiden Tage von Manuela Walther und Vorsitzendem Jens Hormann von den diesjährigen Gastgebern der Sängervereinigung Staufenberg, deren Mitglieder auch die Chorgäste versorgten. Zu den Organisatoren im Sängerkreis Gießen gehörten zudem die beiden Kreischorleiter Torsten Schön und Markus Weil.

 

Eröffnete wurde das Beratungssingen am Freitagabend vom großen gemischten Chor der Sängervereinigung Staufenberg mit den beiden Stücken „Gute Nacht Freunde“ (Arrangement Natalie Kopp) und „Ein Tag erwacht“ (Satz: Hans Weiß-Steinberg) sowie vom gemischten Chor „Cantiamo“. Beide Chöre traten unter der Leitung von Hermann Wilhelmi auf. Zuvor hatte Sängerkreis-Vorsitzende Claus Schmidt die Sängerinnen und Sänger willkommen geheißen. Chor um Chor wurde von Fassbender nach ihren Auftritten in Punkto Interpretation, Intonation, Aussprache und Dynamik Tipps und Anregungen geben. Das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger sondern viel mehr mit dem Auge des außen stehenden Betrachters, der die Leistungen der Laienchorsänger und ihrer Leiter anerkennt. Besonders freute sich der Limburger Chorexperte über die jüngsten Acapella-Gruppen im Sängerkreis die am Samstagnachmittag ihre Auftritte hatten. Die Lohwaldlerchen aus Oppenrod mit Chorleiterin Elke Weber sowie die Klangkinder und Stave Jumpers aus Nauborn mit Dirigent Jochen Stankewitz erhielten für ihre musikalischen Erzählungen in lustigen Liedern sein besonders Prädikat mit „Cool gemacht!“.

 

Allen Teilnehmerchören machte er Mut auch einmal neue Musikstücke von wenig bekannten Komponisten auszusuchen und die gerade beim Forum eines Beratungssingens erstmals aufzuführen. Verbindung von Musik und Sprache und das Wissen über was man singt, seien weitere wichtige Elemente, damit man mit seiner Chormusik das Publikum in seinen Bann zieht. 

 

Beim Kreisberatungssingen des Sängerkreises Gießen waren am Wochenende folgende Chöre dabei: Der gemischten Chor und „Cantiamo“ (Chorleiter Harmann Wilhelmi) der Sängervereinigung Staufenberg, der Gemischte und Kleiner Chor der Harmonie Daubringen (Peter Schmitt), der Männerchor der Polyhymnia-Liederkranz Beuern (Jens Kempgens), der Männerchor der Heiterkeit Annerod (Bernhard Weese), der Frauenchor der Eintracht Wieseck (Jörg Rainer Becker), der gemischte Chor „Colores“ und „Inspiration“ der Heiterkeit Annerod (Martin Gärtner), der gemischte Chor „Felicita“ der der Heiterkeit-Sängerkranz Großen-Buseck (Jochen Stankewitz) und der gemischte Chor „Ton Art“ von der  Cäcilia Nauborn (Jochen Stankewitz) am Freitagabend sowie am Samstag der Kinderchor „Klangkinder“ und „Stave Juumpers“ der Cäcilia Nauborn (Jochen Stankewitz), der Männerchor des MGV Burkhardsfelden (Klaus Größer), der Kinderchor „Lohwaldlerchen“, das Männerquartett „Mikrolust“ und Männerchor der Sängerlust Oppenrod (Elke Weber), der Frauenchor der Eintracht-Germania Großen-Buseck (Renate Schygulla), der gemischte Chor der Sängervereinigung Treis (Matthias Schulze), der Männerchor und die „Chorifeen“ der Eintracht Watzenborn-Steinberg (Torsten Schön), der gemischte Chor der Sängervereinigung Wieseck (Armin Plewa-Moormann) und der hessische „Meisterchor 2014“ mit „Cantamus“ Gießen (Axel Pfeiffer). 

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